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über uns


Wer bin ich, wer sind wir.

Bei mir, Roland Stimpfig Jahrgang 1953, war schon in jungen Jahren und während der Schulzeit meine Kreativität und künstlerisches, handwerkliches Geschick auffällig. Jedem war klar und für mich selbstverständlich, dass ich einen kreativen, künstlerischen Beruf erlernen wollte. Nur welcher künstlerische Beruf sollte es sein? Die Antwort auf diese Frage ergab sich aus dem Lehrstellenangebot meines Wohnortes Schwäbisch Hall. Lehrstellen für Glasbläser, Goldschmied, Holzbildhauer gab es nicht, aber eine Töpferei und ein Steinmetz-Betrieb wo jeweils ein Lehrling gebraucht wurde.

Nach kurzem hinein schnuppern in die Berufe entschloss ich mich Töpfer zu werden. Meiner dreijährigen Lehrzeit folgte eine achtjährige Gesellenzeit, für mich angenehm, immer in der gleichen Werkstatt. Es war eine schöne Zeit, in der ich auch 1971 meine Frau Christina kennen gelernt habe.

Nach der Meisterprüfung 1979 gründete ich in einem Teilort von Schwäbisch Hall eine kleine Töpferei in der neben mir, noch ein Töpfergeselle, zwei Teilzeitkräfte und häufig Praktikanten tätig waren. Es begann eine spannende und abwechslungsreiche Zeit. Es war schön die Vielfältigkeit der Keramiken, den Kundenstamm und auch unsere Familie wachsen zu sehen. Schon 1981 merkten wir, dass es in dieser Branche und mit dieser Werkstattstruktur nicht einfach und schon gar nicht leicht war, das für Angestellte, Betrieb und Familie benötigte, notwendige Geld zu verdienen. An so manchen, kalkulatorisch guten Auftrag kam ich nicht dran, weil die Produktionskapazität nicht reichte um schnell genug liefern zu können, aber die normalen kleinen Aufträge waren nicht lukrativ genug um mit dieser Werkstattstruktur überleben zu können.

Ich erkannte, dass es notwendig war die Fix-kosten so schnell als möglich und soweit als möglich zu senken. Wir entschlossen uns als erstes die Werkstatt auf eine, ein Person Werkstatt zu verkleinern und mit der Wohnung zusammen in einem Haus zu betreiben. Es musste natürlich zuerst ein geeignetes mietbares Haus gefunden werden, was gar nicht so einfach war, weil die meisten Objekte ungeeignet, zu klein, zu teuer oder nur zu kaufen waren. Wir waren eigentlich gerade soweit, die Überlegungen und Möglichkeiten eines Kaufes näher zu betrachten, als wir dann doch ein geeignetes Haus in Oberrot fanden, welches wir auch heute 2009 noch bewohnen.

Es stellte sich heraus, dass Oberrot für uns eine gute Entscheidung war, denn die Umsätze blieben bei gleichzeitiger Kostenreduzierung weitgehend gleich. Jedoch schon ab 1985 ging der Umsatz durch Bestellungen und Ladenverkauf zurück, was für uns ein Signal war, dass wohl die Nachfrage nach unserer Keramik im Oberroter Raum gesättigt war.

Dies war nicht weiter schlimm, denn die rückgängigen Ladenverkäufe und die parallel dazu ständig steigenden Produktionskosten wurden nun schrittweise durch mehr Töpfermärkte Umsatz abgedeckt. Das Verkaufen auf Märkten war kein Problem solange ich es schaffte genügend zu produzieren und es freie Wochenenden gab, an denen wir noch auf einen Töpfer oder Kunsthandwerkermarkt fahren konnten.

Obwohl mein Körper bei jedem weiteren Markt den wir buchten ganz leise nein sagte, war im Kopf wegen der Notwendigkeit und der Perspektive auf ein höheres Einkommen immer ein "Ja", mit dem Ergebnis, dass wir dann bis 2003 an 39 Wochenenden auf Töpfermärkten unterwegs waren. Die vielen Märkte und das Herstellen meiner Produkte erforderten nun mindestens 90 oft bis 120 Wochenarbeitsstunden. Das war vermutlich der Preis der Selbständigkeit und offensichtlich nicht zu ändern.

Im Sommer 2004 wurde ich plötzlich krank. Ich musste Not-Operiert werden, woraus dann drei Monate Krankenhausaufenthalt wurden. Natürlich war ich dadurch gezwungen mir über unsere Situation und auch anderen beruflichen Möglichkeiten Gedanken zu machen. Ich wusste, dass es so wie vor den Operationen nicht mehr ist und wie es vorher war, auch nicht weitergehen konnte.

Während ich recherchierte welche Möglichkeiten ich hatte meinen Körper wieder fit, gesund und leistungsfähig zu bekommen, wurden auch viele andere berufliche Möglichkeiten überdacht, überprüft und für und wieder abgewogen. Ich suchte nach einer selbständigen Tätigkeit, die ich mit überschaubaren Investitionen von zu Hause aus tun konnte, ohne dass die Tätigkeit wiederum so speziell ist, dass hierzu eine weitere zusätzliche Ausbildung notwendig war. Bis zu diesem Zeitpunkt war mein PC nur eine komfortable Schreibmaschine und günstige Buchhaltungsmöglichkeit.

Jedoch durch die Recherchen, die ich nun hartnäckig durchführen wollte, musste und auch tat, erkannte ich, dass dieses Gerät ja noch viel mehr konnte als ich mir bisher zu nutzen getraut hatte. Ziemlich schnell stand nun fest, dass ich eine Nebentätigkeit tun werde, woraus ich einen Zusatzverdienst mit Hilfe meines PCs und Nutzung des Internets erzielen möchte.

Also kaufte ich mir teilweise sehr teure Bücher, Zeitschriften, DVDs und CDs um Klarheit über die ausgewählte Materie und Hinweise über mögliche Geschäfte zu bekommen, was sich jedoch als ganz schön schwierig und zeitaufwendig herausstellte.

Aus der enormen Vielzahl der mir dann vorligenden Informationen, Empfehlungen und Angebote habe ich dann einige Möglichkeiten und Tätigkeiten ausgewählt, die sich gut miteinander verbinden lassen, sich gegenseitig ergänzen und zusammen dann zu meinem passiven Einkommen führen.

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Sie wissen doch auch der weiteste Weg zu einem Ziel beginnt mit dem ersten Schritt! Der Blick nach vorne, ist der wichtige und richtige, denn was hinter uns liegt ist Vergangenheit und lässt sich nicht mehr ändern.

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Töpfermarkt es ist soweit